DIÖZESANVERBAND ERFURT e.V.

Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018

Das Motto des Ökumenischen Tag der Schöpfung 2018

Von meinen Früchten  könnt ihr leben

Der Katholikenrat im Bistum Erfurt, die christlichen Kirchen und Verbände haben dazu

aufgerufen, diesen Tag zu begehen. Frauen aus Dingelstädt folgen diesem Aufruf und luden

am 4.September auf den Kerbschen Berg ein.

Vorbereitet durch das Frauenteam um Magdalena Wedekind wurden einzelne Stationen auf

dem Berg begangen, gebetet und gesungen, um Artenvielfalt der Schöpfung und die

Quellen des Lebens in den Blick zu nehmen.

Mit der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus und den Nachhaltigkeistszielen der UN

könne die Welt verändert werden, denn Gerechtigkeit und Eintreten für die Schöpfung

gehören untrennbar zusammen. Gut ist es, dass die Enzyklika "Laudato si" jede Kultur und

Religion  dazu aufruft, ihr Bestes zu mobilisieren um gemeinsam auf die soziale und ökologische Kriese  des Planeten zu reagieren. Genau einen solchen Dialog brauchen wir, stellten die Frauen und Männer aus mehr als 10

verschiedenen Gemeinden fest und beschlossen, diesen Tag immer am ersten Dienstag im

September zu begehen. Hier  am Ort der Frauen und Familien, im Familienzentrum Kerbscher

Berg oder auch an anderen Orten im Eichsfeld.

Beim anschließenden Beisammensein wurden die Früchte der heimischen Gärten verkostet,

sich ausgetauscht und sich bekanntgemacht.

Margret Sander

Edith Wilhelm

 

 

Frauenpilgertag der kfd 2018 Gastgeber kfd Deuna

50 Frauen zum Frauen-Bibel- Frühstück in Niederorschel

Heute, am 21.04.2018 trafen sich 50 kfd Frauen und Gäste zum 2. Frauen- Bibel- Frühstück

im ehemaligen Bahnhofsgebäude in Niederorschel.

Als Referentin konnten wir Frau Sarah Kotitschke vom Bistum Erfurt  begrüssen.

Das Thema " Gärten in der Bibel"war besonders für Frauen sehr interessant .

Herzlich wurden die Frauen aus verschiedenenen  Gemeinden des Eichsfeldes durch die

Gastgeberinnen begrüßt.

Liebevoll dekorierte Tische und der Duft der Frühlingsblumen versetzen uns in eine, dem Thema,

Gärten der Bibel passende Stimmung. Wir hörten von bedeutenden Gärten wie dem Garten Eden

seiner Blütenpracht ,den aus den Früchten hergestellten kostbaren Ölen bis hin zur medizinischen

Verwendung von Pflanzen und Früchten.

Nach dem 2. Frauen Bibel- Frühstück können wir sagen -

die Bibel wird immer interessanter je tiefer wir uns mit ihrem Inhalt  beschäftigen.

Sie ist kein Buch mit 7 Siegeln sondern ein hervorragendes Buch für die Bewältigung des Alltags.

Lioba Artmann

 

 

 

 

Bericht vom Studientag für Frauen in Worbis und zum bevorstehenden Weltgebetstag für Frauen


Termin: Samstag, den 17. Februar 2018 von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr


Thema: „Heilige Speise, heiliger Trank“ –

Essen und Trinken in den Religionen


Ort: Pfarrgemeinde - St. Antonius - Worbis, im Hugo-Aufderbeck-Haus


Zu Jahresbeginn 2018 übernahm unser Referent Eckehart Schmidt das Amt als Islambeauftragter des Bistums Erfurt. Er ist Religionswissenschaftler und nun hauptamtlich Beauftragter für den Dialog zwischen Christen, Muslimen und anderen Glaubensgruppen. Schmidt war bislang im Fachbereich Caritas und Gesellschaft im Erfurter Seelsorgeamt für die Flüchtlingsarbeit zuständig.


Anlässlich der Interkulturellen Woche (IKW) 2017 sind wir Frauen durch eine Veranstaltung des Bildungswerks im Bistum Erfurt auf dem Kerbschen Berg, mit den Referenten Herrn Schmidt und sein Thema aufmerksam geworden.


Das Essen und Trinken in den Weltreligionen Christentum, Judentum und

Islam – ein interessantes Thema kurz vor dem Weltgebetstag der Frauen; verbindet doch das gemeinschaftliche Mahl seit alters her die Menschen miteinander. Es ist darum nicht verwunderlich, dass sich in den Religionen Riten entwickelt haben, die heilige Speisen und Getränke in den Mittelpunkt stellen.


Nach einem allgemeinen Überblick wurde beispielhaft das Brot als heilige Speise und der Wein als heiliger Trank in Judentum und Christentum betrachtet und anschließend der Blick auf den Islam gerichtet werden, bei dem am Ende des Ramadan das gemeinsame Essen im Zentrum steht.


Mithilfe der „kulinarischen Betrachtung“ – sowie einer Mittagsmahlzeit mit Speisen der Religionen, konnten wir ganz konkret und sinnlich nachvollziehbar die Vorstellungen, Werte und Bräuche der verschiedenen Religion kennenlernen.


Christen, Juden und Muslime begegnen sich vielerorts, in der Region, in Kindergarten und Schule, bei der Arbeit. Diese Fragen: Wie kann die eigene Position ins Gespräch gebracht werden, ohne die andere abzuwerten? oder „Was verbindet, was trennt sie? Wie gelingt ein gutes Zusammenleben? berühren unser Leben.


Verstehen des Anderen und Mitteilen des Eigenen, der eigenen Weltsicht und des eigenen Glaubensverständnisses. Es geht darum, sich selbst durch den Anderen kennen zu lernen. So sind die Ängste unserer christlich geprägten Mehrheitsgesellschaft beispielsweise gegenüber dem Islam oder Judentum zum größten Teil von Vor-Urteilen und Klischees genährt. Doch gegen Desinformationen hilft nur eins: mehr Wissen über den jeweils anderen und konkrete Begegnungen mit dem Anderen und Andersgläubigen.

So ist es gerade für uns Frauen von besonderer Bedeutung, Frauen kultisch handeln zu sehen – zu sehen, wie sie sich ihre religiöse Tradition als Frauen selbstbewusst aneignen. Dies erleben wir, wenn wir in den nächsten Tagen (Freitag, den 2. März) den Weltgebetstag der Frauen begehen, der uns in das Land Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas, einst niederländische Kolonie führt. Noch bestehen circa 90 % des Staatsgebietes aus Regenwald mit mehr als 1000 Baumarten. Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur auch in Surinam gefährdet durch Raubbau, den Bauxit- und Goldabbau.

Die Frauen aus Surinam erzählen von ihren Volksgruppen und Lebensweisen, ihrer Beziehung zum umgebenden Lebensraum. Surinam hat eine lange Kolonialgeschichte mit Einwanderern aus drei Kontinenten. Heute zeigt sich das in einer multi-ethnischen Bevölkerung mit rund 20 Sprachen, wo in der Hauptstadt eine Moschee neben einer gotischen Kirche und ein Tempel neben einer Synagoge stehen. Die Bewahrung der Schöpfung ist den Frauen ein zentrales Anliegen und sie haben deshalb den Schöpfungsbericht (Gen1,1-31) ins Zentrum ihrer Gottesdienstordnung gestellt.


Der Weltgebetstag schafft ein Band zwischen Frauen dieser Welt, die das Gute und Lebensfördernde miteinander teilen, das sie für sich in ihren religiösen Traditionen mitteilen und leben.



Edith Wilhelm

Bericht vom Studientag für Frauen in Worbis

und zum bevorstehenden Weltgebetstag für Frauen


Termin: Samstag, den 17. Februar 2018 von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr


Thema: „Heilige Speise, heiliger Trank“ –

Essen und Trinken in den Religionen


Ort: Pfarrgemeinde - St. Antonius - Worbis, im Hugo-Aufderbeck-Haus


Zu Jahresbeginn 2018 übernahm unser Referent Eckehart Schmidt das Amt als Islambeauftragter des Bistums Erfurt. Er ist Religionswissenschaftler und nun hauptamtlich Beauftragter für den Dialog zwischen Christen, Muslimen und anderen Glaubensgruppen. Schmidt war bislang im Fachbereich Caritas und Gesellschaft im Erfurter Seelsorgeamt für die Flüchtlingsarbeit zuständig.


Anlässlich der Interkulturellen Woche (IKW) 2017 sind wir Frauen durch eine Veranstaltung des Bildungswerks im Bistum Erfurt auf dem Kerbschen Berg, mit den Referenten Herrn Schmidt und sein Thema aufmerksam geworden.


Das Essen und Trinken in den Weltreligionen Christentum, Judentum und

Islam – ein interessantes Thema kurz vor dem Weltgebetstag der Frauen; verbindet doch das gemeinschaftliche Mahl seit alters her die Menschen miteinander. Es ist darum nicht verwunderlich, dass sich in den Religionen Riten entwickelt haben, die heilige Speisen und Getränke in den Mittelpunkt stellen.


Nach einem allgemeinen Überblick wurde beispielhaft das Brot als heilige Speise und der Wein als heiliger Trank in Judentum und Christentum betrachtet und anschließend der Blick auf den Islam gerichtet werden, bei dem am Ende des Ramadan das gemeinsame Essen im Zentrum steht.


Mithilfe der „kulinarischen Betrachtung“ – sowie einer Mittagsmahlzeit mit Speisen der Religionen, konnten wir ganz konkret und sinnlich nachvollziehbar die Vorstellungen, Werte und Bräuche der verschiedenen Religion kennenlernen.


Christen, Juden und Muslime begegnen sich vielerorts, in der Region, in Kindergarten und Schule, bei der Arbeit. Diese Fragen: Wie kann die eigene Position ins Gespräch gebracht werden, ohne die andere abzuwerten? oder „Was verbindet, was trennt sie? Wie gelingt ein gutes Zusammenleben? berühren unser Leben.


Verstehen des Anderen und Mitteilen des Eigenen, der eigenen Weltsicht und des eigenen Glaubensverständnisses. Es geht darum, sich selbst durch den Anderen kennen zu lernen. So sind die Ängste unserer christlich geprägten Mehrheitsgesellschaft beispielsweise gegenüber dem Islam oder Judentum zum größten Teil von Vor-Urteilen und Klischees genährt. Doch gegen Desinformationen hilft nur eins: mehr Wissen über den jeweils anderen und konkrete Begegnungen mit dem Anderen und Andersgläubigen.

So ist es gerade für uns Frauen von besonderer Bedeutung, Frauen kultisch handeln zu sehen – zu sehen, wie sie sich ihre religiöse Tradition als Frauen selbstbewusst aneignen. Dies erleben wir, wenn wir in den nächsten Tagen (Freitag, den 2. März) den Weltgebetstag der Frauen begehen, der uns in das Land Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas, einst niederländische Kolonie führt. Noch bestehen circa 90 % des Staatsgebietes aus Regenwald mit mehr als 1000 Baumarten. Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur auch in Surinam gefährdet durch Raubbau, den Bauxit- und Goldabbau.

Die Frauen aus Surinam erzählen von ihren Volksgruppen und Lebensweisen, ihrer Beziehung zum umgebenden Lebensraum. Surinam hat eine lange Kolonialgeschichte mit Einwanderern aus drei Kontinenten. Heute zeigt sich das in einer multi-ethnischen Bevölkerung mit rund 20 Sprachen, wo in der Hauptstadt eine Moschee neben einer gotischen Kirche und ein Tempel neben einer Synagoge stehen. Die Bewahrung der Schöpfung ist den Frauen ein zentrales Anliegen und sie haben deshalb den Schöpfungsbericht (Gen1,1-31) ins Zentrum ihrer Gottesdienstordnung gestellt.


Der Weltgebetstag schafft ein Band zwischen Frauen dieser Welt, die das Gute und Lebensfördernde miteinander teilen, das sie für sich in ihren religiösen Traditionen mitteilen und leben.



Edith Wilhelm

kfd Krippenfahrt 2018

 


Zu einer schönen Tradition nach Weihnachten sind die kfd Krippenfahrten geworden. Es ist eine Freude, die mit großer Liebe errichteten Weihnachtskrippen in den Kirchen zu besuchen.

Fast jedes Jahr sind wir Frauen unterwegs. Frau Maria Sommer aus Deuna ergriff mal wieder die Initiative, suchte die Fahrtroute aus, bestellte den Bus, reservierte eine Gaststätte und sorgte für Anmeldung und Informationen.

Am Samstag, den 13. Januar um 9.00 Uhr führte unsere Krippenfahrt entlang des

Südeichsfelder Krippenweges.


Die Unstrutstadt Dingelstädt war unsere erste Station.

In der Pfarrkirche St. Gertrud, eine helle große Kirche mit schönen Fensterbildern, bestaunten wir eine Krippe mit Herberge, wo Maria das Jesuskind auf dem Arm trägt. Wir beteten und sangen gemeinsam und staunten über die Einmaligkeit, die wir im Foto festhielten.


Weiter ging es nach Küllstedt. Die Pfarrkirche St. Georg & Juliana ist die größte Dorfkirche im Eichsfeld. Die Krippe nimmt den ganzen Altarraum ein. Insgesamt 53 geschnitzte Holzfiguren aus Fichtenholz und ein 3 Meter hoher Krippenstall und die typischen Szenen von Hirtenfeuer, Anbetung der Könige und der Ziehbrunnen sind zu sehen. Diese Krippe faszinierte uns auf Grund der Mächtigkeit.


Die Route führte uns weiter nach Großbarloff zur Peter-und-Paul-Kirche. Wir bewunderten eine moderne Krippe, aufgestellt von den Feuerwehrleuten des Ortes.


Es ging weiter nach Lengenfeld unterm Stein. Schon von Weitem zeigt sich das Wahrzeichen des Ortes. Das den ganzen Ort überspannendes Eisenbahnviadukt, 24 m hoch und 240 m lang, das im Jahr 1875 errichtet wurde. Mit Fahrraddraisinen kann es befahren werden und ist heute ein Tourismusmagnet. Die Marienkirche ragt hoch über dem Ort. Die Figuren der großen Krippe im Altarraum, wurden von einem Eichsfelder Bildschnitzer gestaltet.


Zur Mittagspause fuhren wir in die südlichste Ortschaft des Eichsfeldes, nach Heyerode. Der Ort liegt im Naturpark Werra-Eichsfeld-Hainich. Nach einem guten Mittagessen, Kaffee und Kuchen, fuhren wir Mühlhausen zur Pfarrkirche St. Josef. Die Krippe zeigt eine der ältesten Darstellungen der Heiligen Drei Könige.


Der Pfarrer erklärte uns die Kirche, seine Gemeinde, die zur thüringischen Diaspora gehört. Wir danken Marianne Stolze, Hildegard Stegner und ihren Helferinnen für die Andachtsgestaltung in den Kirchen.

Mit schönen Eindrücken endete unsere Krippenfahrt.


Christiane Sommer


Emmausgang

Emmausgang der kfd Fauen des Eichsfeldes

Am Dienstag, dem 03.04. 2018, an einem wunderschönen Frühlingstag, trafen sich 30 Frauen

zum Emmausgang von Kirchworbis nach Worbis. In der Stadtkirche St. Nikolaus wurde eine österliche

Andacht gehalten.

Danach kehrten wir in Hartmanns Bierstube ein zur gemütlichen Kaffeerunde.

In dieser Woche trafen sich auch in den Orten Deuna und Niederorschel Frauen der kfd,

zum gemeinsamen Emmausgang.

Der Emmausgang ist eine gute Tradition der kfd Gruppe

des Diözesanverbandes Erfurt geworden. Der Emmausgang will uns daran erinnern,

daß der Herr auch

uns oft unerkannt begleitet. Er will uns die Augen öffnen für seine Gegenwart.

 

 

 

 

 

 

 

Erstes Frauen-Bibel-Frühstück 2018

Frauen-Bibel -Frühstück  2018

"Die Bibel-  Alte Kraftquelle neu entdecken"

Am 03.03.2018 trafen sich 25 Frauen der kfd und Gäste im Hugo Aufderbeck Haus in Worbis

zum ersten gemeinsamen Frauen-Bibel-Frühstück.

Der Morgen begann mit einem schmackhaften Frühstück,das von den kfd Frauen liebevoll vorbereitet wurde.

Mit Begeisterung lauschten wir den Ausführungen der Referentin Frau Anja Reichmann, die uns auf eine

ganz besondere Weise an Texte der Bibel heranführte und uns den Geschmack an der Bibel wieder

neu erschloß.

Die musikalische Umrahmung diese Vormittags hat dankenswerterweise Franz Bechmann

übernommen.

 

Ein weiteres kfd-Frauen -Bibel-Frühstück ist bereits im April 2018 in Niederoschel geplant.

Lioba Artmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bistumswallfahrt 2017 nach Erfurt

Bistumswallfahrt Erfurt 2017

Frauen der kfd Gruppen aus Eichsfeld waren auch 2017 zur Bistumswallfahrt in Erfurt verteten.

Bereits über mehrere Jahre ist der Stand der kfd auf dem Domplatz in Erfurt zu einem festen

Bestandteil geworden.

Plakat einer Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Missio stattgefunden hat

Busfahrt zur Frauenwallfahrt nach Helfta am 23. Mai 2017

Brücke von Mensch zu Mensch - über die Brücke der Musik - meditativer Tanz und Gesang aus dem Gotteslob, oder das persönliche Gespräch waren weitere Angebote.

Caritas Pirckheimer, die erste Brückenbauerin (1467 – 1532)

Die Nürnberger Äbtissin Caritas Pirckheimer gilt als erste Brückenbauerin der Ökumene

Philipp Melanchthon wollte sie überzeugen, zu den Reformatoren überzutreten. Die kluge und hochgebildete Frau stimmte der Reformation in vielen Punkten zu, wollte aber ihren gewählten Lebensweg nicht verlassen. Sie argumentierte mit Luthers Argumenten: Freiheit des Gewissens und der Absage an Zwang und Gewalt. Mit Melanchthons Erlaubnis durfte sie ihr Kloster im protestantischen Nürnberg weiterführen und wurde damit eine Botschafterin für Toleranz und Glaubensfreiheit.

Danke den Referentinnen Petra und Constanze aus Halle.

kfd - Brückenbauen und Frauenpower

Die kfd als größte Frauenorganisation Deutschlands mit 500 000 Mitgliedern hat politisches Gewicht und nimmt aktiv an der Meinungsbildung in der Gesellschaft teil. Die Themen sind oft ähnlich wie bei anderen Frauenorganisationen: Gleichstellung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ergänzt durch kirchenspezifische Themen. Das aktuelle Thema ist die Forderung der Diakonatsweihe von Frauen, ein notwendiger Schritt zur Teilhabe in der Kirche. Die neue geistlich-theologische Begleiterin der kfd im DV Magdeburg, Frau Rebekka Gewandt, wurde in Helfta vorgestellt und begrüßt.

Eine Brücke zu allen Sinnen ist das Lebendige Labyrinth im Garten des Klostergeländes mit einer Weglänge von 350 Metern und führt in sieben Umgängen zur Mitte. Im März 2004 wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Stück um Stück ist es gewachsen und von vielen Menschen besucht worden. Das Labyrinth - ein Ort, der Begegnung mit Texten der Mystikerinnen von Helfta, ein Ort, dessen Mitte - eine bergende Weidenfigur - an das göttliche Erbarmen erinnert, den Schoß Gottes, der dem Leben Raum gibt.

Das Kloster Helfta, gehört zu den herausragenden Stätten auf der Straße der Romanik. Nach seiner Gründung im Jahr 1229 entwickelte es sich zu einem Zentrum der Mystik, die berühmten Mystikerinnen Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hakeborn und Gertrud die Große lebten hier. In einer Zeit, in der Frauen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehrt wurde (zu den neugegründeten Universitäten hatten Frauen keinen Zugang), griffen diese gebildeten und selbstbestimmten Frauen mit ihren Schriften in die gesellschaftliche Diskussion ihrer Zeit ein. Während der Reformation und des Bauernkrieges begann der Niedergang des Klosters. Die Gebäude gingen durch die Hände verschiedener Besitzer und wurden hauptsächlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt, zuletzt in der DDR als LPG. Nach der Wende wurde das Kloster mit Spendengeldern vom Bistum Magdeburg zurückgekauft und seit 1998 Schritt für Schritt restauriert. Noch heute warten einige Gebäude auf ihre Sanierung.

Mit der Abschlussandacht im Mechthild-Saal endete dieser Wallfahrtstag.

Nach 10 Jahren Wallfahrtsdienst wird Sr. Rita Breuer 2018 nicht mehr dabei sein, sie übernimmt eine neue Aufgabe für ihren Orden in Benediktbeuern.

Wir sagen Danke für so viel Engagement, dies war wunderbar gut für uns Frauen.

Danke auch an Magdalene Wedekind aus Helmsdorf, die über viele Jahre diese Fahrten nach Helfta organisierte.

 

Edith Wilhelm

Bericht Besuch der Domstadt Naumburg am 20.05.2017

Bericht vom Besuche der Domstadt Naumburg am 20.05.2017

Am Samstag, dem 20.05 2017, fuhren wir kfd – Frauen aus den Orten Siemerode, Silberhausen, Breitenworbis, Bernterode, Niederorschel und Deuna gegen 7.00 Uhr mit dem Bus nach Naumburg. Zunächst hielten wir eine kleine Morgenandacht, begrüßten den Tag und baten um Gottes Segen.

 

Nach einer Pause auf dem Rasthof kamen wir um 10.00 Uhr an unserem Ziel an.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und nahmen an einer durchaus interessanten Stadtführung teil. Wir waren positiv überrascht von der Stadt und seiner Geschichte, die sich links und rechts an den Häusern und in den Straßen widerspiegelt. Wir gingen über den Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Häusern und dem Rathaus, sahen Reste der Stadtmauer, Gassen, in denen altes Handwerk wie Töpferei und Glaserei noch heute ausgeführt wird. Beendet wurde die Führung im Naumburger Dom „St. Peter und Paul“.

 

In diesem gewaltigen und imposanten Bau gab es viel zu entdecken und über die mittelalterliche Geschichte  zu berichten. Wir sahen die weltberühmte Stifterfigur Uta von Ballenstedt und erfuhren, warum sie zu solchem Ruhm kam, obwohl nicht viel über sie als Person überliefert ist. Weiterhin interessant und rätselhaft war die Geschichte des Naumburger Meisters, dessen Name nicht bekannt ist, der aber wunderschöne, filigrane Kunstwerke aus Stein geschaffen hat. Einige Frauen warfen nach der Mittagspause noch einen kurzen Blick in die Stadtkirche St. Wenzel, welche im Gegensatz zum Dom natürlich viel kleiner, aber deshalb nicht uninteressant ist. Die barocke Orgel des Bachschen Orgelideals zieht Orgelfreunde aus der ganzen Welt nach Naumburg. Nach der Besichtigung aßen wir in kleinen Gruppen und verschiedenen Restaurants zu Mittag. Frisch gestärkt und bei schönstem Sonnenstein gönnte sich so manche noch ein Eis.

Unser Bus wartete am Domplatz und wir fuhren weiter nach Bad Kösen, vorbei an Weinbergen, die in dieser Gegend keine Seltenheit sind. Die Klosteranlage der Landesschule Pforta  konnten wir linker Hand bestaunen.

 

Auf der Straße der Romanik fuhren wir weiter in das Romanische Haus in Bad Kösen. In der Kunsthalle dort ist eine Käthe Kruse – Puppenausstellung zu besichtigen, welche bei einigen von uns Kindheitserinnerungen wachrief. Im Berghotel Wilhelmsburg hatten wir bei sehr guter und zügiger Bewirtung einen herrlichen Blick auf die Stadt und konnten den Kaffee genießen. Unser Busfahrer brachte uns danach sicher und wohlbehalten nach Hause.

Dieser Tag war für uns alle ein schönes Erlebnis mit tollen und wissenswerten Eindrücken.

Wir danken besonders Frau Sommer, die sich immer engagiert und im Vorfeld diese Fahrt geplant und organisiert hat.

 

Agnes Hühne, Deuna

Oasentag 2017

Oasensentag der KFD  des Bistums Erfurt 2017

Am 18.02.2017 trafen sich die kfd-Frauen des Bistums Erfurt zu ihrem alljährlichen Oasentag. , Das Hugo Aufderbeck Haus in Worbis öffnete seine Türen für mehr als 50 kfd-Frauen Frau Bernadett Deibele, kfd-Frau aus dem Bistum Magdeburg, gestaltete den Vormittag zum Thema:  „Achtsamkeit im Alltag“ . Mit großem Interesse ließen sich die Teilnehmer auf dieÜbungen zur Achtsamkeit im Alltag ein. Diese Übungen sind bewährte Methoden, um Geist und Bewusstsein zu schulen und zu trainieren. Hierbei geht es nicht um Entspannungspraktiken schlechthin.

 

Achtsamkeit üben bedeutet, die Erfahrungen des Hier und Jetzt mit Offenheit und Akzeptanz anzunehmen, Erwartungen fallenzulassen und Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen positiver und negativer Art anzunehmen und – ohne diese zu bewerten – mit innerem Abstand zu betrachten. Durch diese Beobachtung gelingt es, sich weniger in die täglichen Gedankenmuster, Grübeleien und inneren Stressprogramme zu verwickeln. Frau Deibele verstand es, alle 50 Frauen für das Thema zu begeistern.

Nach einem zünftigen Mittagessen wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung dem bisherigen Vorstand der kfd für seine ehrenamtliche Tätigkeit gedankt und sein Engagement in besonderer Weise gewürdigt. Lioba Artmann, Vorsitzende der kfd-Frauen des Bistums Erfurt, bedankte sich ganz herzlich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern Klaritta Weidner, Bärbel Durstewitz und Maria Sommer, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind. Viele Jahre haben diese Frauen mit ihrem Tun die kfd im Bistum Erfurt, besonders im Eichsfeld geprägt. Durch ihren unermüdlichen Einsatz haben die Frauen dazu beigetragen die kfd über das Bistum Erfurt hinaus bekannt zu machen.

Maria Sommer gehörte mit Edith Wilhelm zu den ersten kfd Frauen die in den neuen Bundesländern die kfd Gruppen aufbauten und in den ersten Jahren nach der Wende die neu gegründeten Gruppen im Eichsfeld mit ihren Möglichkeiten unterstützten.

 

Gerne erinnerte man sich an die vielen wunderbaren Fahrten der kfd Gruppen, die beide Frauen organisiert haben.

Nach dem Rückblick, der mit Dankbarkeit und ein bisschen Wehmut erfüllt war, so, wie es Abschiede so an sich haben, ging es nahtlos mit dem Blick in die Zukunft weiter. Der neue Vorstand wurde gewählt. Man hatte es sich nicht leichtgemacht, denn große Aufgaben, besonders in der Gewinnung von Mitgliedern liegen vor uns. Ulrike Welsch, geistliche Begleiterin, dankte im Namen des Diözesanverbandes den neuen Vorstandsmitgliedern für Ihre Bereitschaft, im neuen Vorstand mitzuarbeiten und die zukünftigen Aufgaben wahrzunehmen.

 

Als neuer Präses der kfd Erfurt wurde Pfarrer Engelbert Dietrich gewählt. Als ehemaliger Stadtdechant von Worbis, der sich im Un-Ruhestand befindet, übernimmt er den Staffelstab von Pfarrer. Winfried Mucke, der im letzten Jahr nach Sonneberg versetzt wurde und dort eine neue Pfarrstelle angetreten hat. Viele Jahre hat er unsere kfd-Gruppe segensreich begleitet. Wir freuen uns mit ihm, dass er von Bischof Neymeyr ins Domkapitel von Erfurt berufen worden ist. Vor dem neuen Vorstand stehen eine Menge Aufgaben. Das ist allen bewusst und so wollen sie mit Freude, Eifer und Gottes Hilfe sich den Herausforderungen dieser Zeit stellen.

 

Die Hauptfrage wird sein: Wie können neue Frauen gewonnen werden die ihre Heimat in den kfd Gruppen im Osten Deutschlands finden und was müssen wir tun, um ihnen eine Heimat zu bieten. Wir leben in unseren Gruppen von der Vielfalt der Fähigkeiten und Begabungen unserer Frauen. In den Gemeinden wollen wir sichtbare Zeichen setzen, um noch besser wahrgenommen zu werden. Wir wollen uns bei verschiedenen Themen der Gesellschaft und des Alltags von Frauen einbringen, einmischen und unsere Meinung kundtun.

 

So war auch dieser Oasentag 2017 wieder ein Höhepunkt zu Beginn des Jahres 2017.

Es lohnt sich kfd Frau zu sein.

 

Lioba Artmann

Vorsitzende

 

 

Zeit besonderer Gnade und geistlicher Erneuerung Herbstseminar Am Samstag, den 08.10. 2016 fand unser diesjähriges Herbstseminar in der Bildungsstätte St. Martin in Erfurt zum Thema „ Das Jahr der Barmherzigkeit- Wie geht es mir dabei?“ statt.

Präses Pfarrer Mucke und Frau Ulrike Welsch gestalteten als geistliche Begleiter den Vormittag mit interessanten Vorträgen. Die Barmherzigkeit soll während des Heiligen Jahres wieder neu in das Bewusstsein der Gläubigen gerückt werden. Gemeinsam stellten wir uns daher den Fragen:

  • Was hat Barmherzigkeit in der heutigen Zeit mit mir zu tun?

  • Wo kann ich Barmherzigkeit erleben und selbst leben?

  • Was erfahre ich in der Bibel über Barmherzigkeit?

  • Treffen wir heute auch auf Menschen die barmherzig sind?

  • Wo können wir im Arbeitsleben und in der Politik Barmherzigkeit erleben?

  • Ist Barmherzigkeit noch zeitgemäß?


Viele Denkanstöße wurden uns vermittelt. In angeregten Diskussionsrunden erarbeiteten wir uns Standpunkte. Wir stellten fest, dass es oft im Alltag nicht einfach ist, Barmherzigkeit zu leben. Das bedarf schon einiger Anstrengung und guten Willens. In den Gesprächen wurde deutlich, dass wir uns des großen Geschenks, der Liebe Gottes zu uns Menschen, würdig erweisen sollten, indem wir auf unsere Mitmenschen zugehen und ihnen die Hand ausstrecken. Wir dürfen uns nicht über die zunehmende Kälte in der Gesellschaft beklagen, wenn wir nicht bereit sind, mit unserem Tun, die Welt ein bisschen zu erwärmen. Mit großem Interesse verfolgten die Frauen auch die historischen Hintergründe Heiliger Jahre, außerordentlicher Heiliger Jahre und Heiliger Pforten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand eine Domführung auf dem Programm. Im Anschluss versammelten wir uns zu einem Frauengottesdienst in der Kirche St. Severi. Ein besonderer Höhepunkt war für alle Frauen, betend in Prozession durch die Heilige Pforte des Hohen Doms zu Erfurt, der „Pforte der Barmherzigkeit“, zu schreiten. Wir sind Schwestern im Glauben. Für uns sollte Maßgabe sein, auch über das Heilige Jahr hinaus beispielgebend in der Gesellschaft Zeichen zu setzen, als Frauen, als Verband, als Christen und als Menschen.

Nah dran

Herbstbeilage der Diözesanverbände Berlin, Görlitz, Erfurt, Magdeburg, Dresden-Meißen zu "Frau und Mutter" Mitgliederzeitschrift der kfd

Christinnen in der Moschee, Berliner kfd-Frauen treffen Muslima. 

Neues Leitungsteam in Görlitz: Wahlen fanden auf der Diözesanversammlung statt.

Anstehende Veranstaltungen